Wie der Wallfahrtsort entstanden ist

Die Überlieferung besagt, dass ein Hirtenbub von Büren, ein Zumbühl aus dem Buoholz, die spätgotische Madonna beim Bildersturm anlässlich der Reformation im Berner Oberland im Jahre 1528 gerettet und heimlich nach Hause getragen hat.

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1314
wird „De Rikenbach“ erstmals im Almosenrodel des Klosters Hof zu Luzern erwähnt.

1528
hat Schafhirt Zumbühl das Gnadenbild, beim Bildersturm in der Reformation, als Älpler im Berner Oberland aus dem Feuer gerettet, und zu sich nach Hause im Buoholz nach Büren genommen.

1529
nahm er das Bild mit auf die Alp nach Niederrickenbach und stellte es in einen hohlen Ahorn. Im Herbst konnte er das Gnadenbild nicht mehr entfernen, bis der Bau einer Kapelle beschlossen war. Zuerst wurde ein Bildstock aus Stein errichtet.

1569
erteilte der Wochenrat die Bewilligung, in Niederrickenbach zu wirten.

1593
wurde die erste Kapelle erbaut

1682
führten Auswüchse beim Steinstossen und Schwingen an der Kilbi zu Niederrickenbach zu einem obrigkeitlichen Verbot des „unsinnigen und leichtfertigen Schwingens“.

1691
wurde die zweite, grössere Kapelle gebaut

1798
pilgerten die Nidwaldner nach den Schreckenstagen des Franzosenüberfalles „kompanieweise“ nach Niederrickenbach.

1817
wurde ein Pfrund-Fonds angelegt und für eine neue Kapelle gesammelt

1848
wurden vom Kaplan jährlich ca. 15’000 Pilger geschätzt

1859
übernahm das Kloster Engelberg die Betreuung der Wallfahrtskapelle

1864
wurde der prächtige Hochaltar, nach dem Abbruch der Kirche in Grosswangen, nach Niederrickenbach vermittelt.

1869
konnte das neue Gotteshaus am 15. Oktober eingeweiht werden.

1878
wurde das baufällige Sigristenhaus mit Wirtschaft abgerissen. Der Neubau des heutigen Pilgerhauses verstrickte die Uerte-Korporation Büren in Schulden. Der Ausbau kam nicht vom Fleck.

1898
konstituierte sich am 11. Januar die „Gesellschaft für die Verwaltung des Wahlfahrsortes“. Etwa 30 Mitglieder aus dem Kanton Nidwalden bezahlten je Fr. 500 und bildeten den Stiftungsrat. Damit wurde der Wallfahrtsort mit bischöflicher Genehmigung eine selbständige kirchliche Stiftung.

1940
bis 1942 wurde eine umfassende Innen- und Aussen-Renovation durchgeführt, wobei der Turm für drei Glocken und eine Turmuhr vergrössert wurde.

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